„Zwänge er durch die Kraft der Liebe, so wäre er das Höchste‟. Staatskritik und Liebesgebot im Denken Franz Rosenzweigs

Roberto Navarrete

Abstract


Das Ziel dieser Abhandlung besteht darin, die Beziehung zwischen dem Liebesgebot und der Staatskritik im Denken Franz Rosenzweigs freizulegen. Zu diesem Zweck steht Rosenzweigs Staatskritik durch die Nächstenliebe mittels ihrer Gegenüberstellung zum Begriff des Politischen und der Souveränität von einem bedeutenden Juristen des letzten Jahrhunderts im Mittelpunkt des Interesses. Dieser Jurist nennt sich Carl Schmitt. Der Aufsatz befasst sich mit den Voraussetzungen, die Rosenzweig zufolge das menschliche Verhältnis zur Welt durch das Gesetz (Politik) sowie durch das Liebesgebot (Metapolitik) bestimmen. Daraufhin wird der Nächste als politisch unbestimmbar, aber zugleich als metapolitisch verwickelt in dieser Welt dargestellt.

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